Jeder Name an seinem Platz: Die neue Kontaktverwaltung
Wer Immobilien verwaltet, verwaltet vor allem Beziehungen: Eigentümer, Interessenten, Handwerker, Hausverwaltungen, Notare. Bisher lebten diese Namen verstreut — ab heute haben sie ein Zuhause. Die Immobilienverwaltung hat eine vollwertige Kontaktverwaltung bekommen, und weil gute Werkzeuge unauffällig beginnen, gleich noch ein Detail dazu, das jeder sieht und niemand bemerkt, solange es fehlt: das Favicon im Browser-Tab.
Ein Adressbuch, zwei Blickwinkel
Das neue Kontakte-Modul zeigt seine Welt aus zwei Richtungen. Links im Navigator steht der Bereich Firmen: jede mit den vollständigen rechtlichen Angaben, die eine ordentliche Rechnung braucht — Rechtsform, Umsatzsteuer-ID, Steuernummer, Registergericht, Geschäftsführung, Bankverbindung. Darunter der Bereich Kontakte: Menschen mit allem, was der Alltag verlangt — Telefon, Mobil, E-Mail, Geburtstag, Anschriften nach Kategorie (Post, Rechnung, Lieferung), Bankverbindung und ein Foto.
Das Schöne ist die Verbindung dazwischen: Ein Mensch kann zu beliebig vielen Firmen gehören, mit einer eigenen Position je Firma. Die Steuerberaterin, die drei Ihrer Eigentümergemeinschaften betreut, ist genau einmal erfasst — und trotzdem überall dort zu finden, wo sie hingehört.
Der Baum mit den Wurzeln
Kontakte lassen sich in Gruppen ordnen, und Gruppen dürfen Untergruppen haben — ein Baum, wie man ihn aus guten Ablagen kennt. Ein Kontakt darf dabei in mehreren Gruppen zugleich stehen. Und der Baum denkt mit: Wer die Gruppe „Eigentümer“ wählt, sieht auch die Kontakte aller Untergruppen darunter; wer ganz oben auf den Stamm klickt, sieht alle. So bleibt die große Liste immer nur einen Klick entfernt.
Kundennummern, die niemand zählen kann
Jeder Kontakt und jede Firma bekommt beim Anlegen automatisch eine Kundennummer. Sie beginnt mit dem Datum und endet mit Zufallszeichen — mit Absicht nicht fortlaufend: Eine fortlaufende Nummer verrät jedem Empfänger, der wievielte Kunde er ist und wie schnell das Geschäft wächst. Unsere Nummern erzählen nichts. Ändern dürfen sie übrigens nur Administratoren — und zwar wirklich: Die Regel gilt nicht nur am Bildschirm, der Server selbst weist jeden anderen Versuch ab.
Vom Adressbuch auf die Website
Die Kontaktverwaltung endet nicht am Schreibtisch: Ein neuer Website-Baustein „Kontakte“ stellt eine gewählte Gruppe als Team-Bereich auf Ihre Website — als Kachelraster oder Liste, mit Fotos, Positionen und Kontaktdaten. Das Maklerbüro pflegt sein Team einmal im Adressbuch, die Website zieht nach. Selbstverständlich streng getrennt: Jede Website sieht nur die Gruppe, die man ihr gegeben hat.
Zwei Fundstücke aus der Werkstatt
Zwei Fehler auf dem Weg sind es wert, erzählt zu werden.
Der erste: Wer einem Kontakt eine andere Gruppe gab, sah die Änderung erst nach einem Neuladen. Die Ursache saß tief — die Zuordnung zwischen Kontakt und Gruppe lebt in einer Tabelle, die so unscheinbar ist, dass unser Änderungsfunk sie schlicht übersehen hat: Er meldete jede geänderte Zeile an alle Arbeitsplätze, aber diese Zeilen hielt er für niemandes Angelegenheit. Jetzt meldet er bei solchen Verbindungen grundsätzlich beide Enden — nicht nur für Kontakte und Gruppen, sondern für jede künftige Verbindung dieser Art. Ein Fehler, einmal gefunden, für immer erledigt.
Der zweite: Das Kontaktfoto war nach dem Speichern verschwunden — dabei war es die ganze Zeit da. Das Anzeige-Element übernimmt ein Bild nämlich nur, wenn es sich ändert, nicht wenn es beim Öffnen schon bereitliegt. Ein alter Bekannter, wie sich herausstellte: Derselbe Dialogbaustein hatte an anderer Stelle längst eine Lösung, sauber dokumentiert. Manchmal ist die beste Reparatur ein Blick ins eigene Archiv.
Das kleinste Aushängeschild
Und dann war da noch der Browser-Tab. Zwischen zwanzig geöffneten Tabs ist eine Website ohne eigenes Icon unsichtbar — deshalb wählen Sie ab jetzt in den Website-Einstellungen ein Favicon direkt aus Ihrer Mediathek. Die Website liefert es auf jeder Seite aus, auch an die altmodischen Geräte, die einfach blind danach fragen. Ein kleines Feature, ein großer Unterschied im Wiedererkennen.
Die Bilanz
Das Kontakte-Modul kam als komplettes Paket: Datenmodell, Server, Desktop-Client und Website-Baustein, dazu das Favicon — über 3.500 Tests grün, null Befunde in der Code-Analyse, Testabdeckung gehalten. Und es ist mehr als ein Adressbuch: Es ist das Fundament, auf dem als Nächstes E-Mail und Rechnungswesen aufsetzen werden. Jeder Name an seinem Platz — damit alles, was kommt, weiß, an wen es sich richtet.